Bisher gespielte Programme



Holzer's Peepshow

Das Stück:
Familie Holzer ist empört: Täglich bleiben vor ihrem kleinen Bauernhof riesige Reisebusse stehen, und die Touristen verrichten ihre Notdurft kurzerhand auf dem holzerschen Grundstück! Dem Einhalt zu gebieten scheint unmöglich, da die örtliche Politik es sich nicht mit dem Reiseveranstalter verderben will. Da ist guter Rat teuer!
Doch der Mensch ist ein anpassungsfähiges Wesen, und auch die Holzers bilden hier keine Ausnahme: es gelingt ihnen schließlich, die Touristenströme in ordentliche Bahnen zu lenken und damit auch noch gutes Geld zu verdienen. Aber alles hat seinen Preis …
Die Hellmondbühne hat das Stück des Schweizers Markus Köbeli für unseren Alpenraum adaptiert und bietet Ihnen kurzweilige, herzerfrischende, manchmal auch verblüffende Einblicke in das wandlungsfähige Wesen des typischen Österreichers.
Bühne frei nach Köbeli's Motto:
«Also lachen Sie, aber tun Sie es mit dem nötigen Ernst.»

Die Besetzung:
Opa: Friedrich Neumüller
Hans: Hannes Etzelstorfer
Martha: Helga Raml
Julian: Thomas Schwarz
Anna: Katharina Egger
Frau Bürgermeister: Irene Kitzmüller
Herr Pfarrer: Werner Eibensteiner
Frau Berger: Renate Eibensteiner
Regieassistenz: Carola Schwarz

Der Autor:
Markus Köbeli wurde am 20. Januar 1956 in Bern geboren.
1982 begann er Beiträge für das Radio zu verfassen. Es folgten kabarettistische Hörspiele, diverse Kurzgeschichten und der erste Roman “Ich und Ich”.
1987 schrieb Köbeli mit “Zimmer frei” sein erstes Theaterstück. Zwei Jahre später, 1989 schließlich entstand “Holzers Peepshow”, sein bislang erfolgreichstes Bühnenwerk mit Übersetzungen in französischer, englischer und polnischer Sprache. Inzwischen ist er als Autor und Regisseur beim Schweizer Fernsehen tätig.

Die Regie:
Von Natur aus an den Höhenflügen und Untiefen des menschlichen Wesens brennend interessiert, arbeitet Lisi Pfann-Irrgeher nicht nur als Sonderpädagogin an der HS Hellmonsödt, sondern hat in der Vergangenheit auch am O-Theater, dem Kleinen Theater an der Großen Gusen und dem ATW gespielt, mehrere Stücke geschrieben und inszeniert, bevor sie sich um die kleinen Dinge des Lebens kümmerte. Da diese nun zu annehmbarer Größe gewachsen sind, schnupperte sie an der Kirchschlager Theaterluft und hat sich nun mit der Hellmondbühne an eine neue Aufgabe gewagt: Holzers Peepshow.


Holzer's Peepshow
Ein Total Verrücktes Paar

Frei nach Hans Gnant

Das Ehepaar Kaiser wird für eine neue Fernsehshow ausgewählt. „Es soll etwas ganz Neues werden! Alles Bisherige wird im Schatten stehen! Und wir werden dabei sein... wir zwei.“ Damit dreht sich ihr Leben nur mehr um die Vorbereitungen zu diesem Auftritt, denn keiner der beiden will sich in der Show blamieren. „Stell dir vor, mir würde in der Show zum Beispiel nicht einfallen wer die Mona Lisa gemalt hat, ich würd mich nie mehr zum Spar trauen!“ Da laut Vereinbarung mit dem Fernsehen niemand von dem Auftritt wissen darf, wird geheim geprobt. Und dabei kommt es zu einigen Missverständnissen.

Mit Viktoria und Carmen Wakolbinger als Regie-Duo.


Ein Total Verrücktes Paar
Alltagsgeschichten oder der ganz normale Wahnsinn

Eine satirische Szenenkollage mit Texten von Gustav Ernst und Armin Andraschko

Regie: Siegi Schindler

In dieser Inszenierung werden ganz banale Begegnungen und Situationen aus dem Alltag gezeigt, die jeder in irgendeiner Form aus dem realen Leben kennt und selbst erlebt hat.
Es sind Szenen, die im Stiegenhaus, am Arbeitsplatz, an der Haltestelle oder in Bussen oder Straßenbahnen spielen.
Es geht um das tägliche Miteinander. Kurz um den kleinen Alltagsfaschismus, der uns jeden Tag in irgendeiner Form begegnet.
Mit schwarzem Humor und geschärftem kritischen Blick werden Themen wie häusliche Gewalt, Ausländerproblematik, Mobbing und Alkoholismus aufgearbeitet.
Kurz, eine schräge, skurille und kurzweilige Theaterinszenierung gespickt mit schwarzem Humor und viel Situationskomik.

Biografie Armin Andraschko:
Armin Andraschko, geboren 1961 in Linz, aufgewachsen in Hellmonsödt, lebt und arbeitet als bildender Künstler seit 2001 in Zwettl an der Rodl. Mitglied der Künstlervereinigung MAERZ (www.arminandraschko.at)

Biografie Gustav Ernst:
Gustav Ernst, Jahrgang 1944 wuchs in Wien- Favoriten, als Sohn einer Arbeiterfamilie auf. Ende der 60er-Jahre begann seine schriftstellerische Tätigkeit als Vertreter eines neuen literarischen Realismus. Sein Hauptanliegen ist die Kritik an den verkrusteten gesellschaftlichen Verhältnissen und deren Veränderung. Ernst schrieb kämpferische Prosa und Theaterstücke in einer höchst drastischen Sprache. Seit Beginn der 80er-Jahre stehen dramatische Arbeiten im Vordergrund seines Schaffens. Neben Arbeiten für das Theater verfasste er auch Drehbücher.


Alltagsgeschichten oder der ganz normale Wahnsinn
BESUCHSZEIT

Anlässlich des 70. Geburtstags von Felix Mitterer spielt die Hellmondbühne den Einakter- Zyklus „ Besuchszeit“.
Premiere ist am 27. April 2018 im alten Bierdepot beim Kirchenwirt in Hellmonsödt.

Felix Mitterer zeigt auf eindrucksvolle und berührende Weise Begegnungen mit Außenseitern unserer Gesellschaft.
Alle 3 Einakter sind geprägt von teils witzigen, teils tragischen, teils absurden Dialogen oder Dialogversuchen von so genannten Normalbürgern, die schicksalhaft in schwierige Lebenssituationen gekommen sind.
Eine Verbrecherin im Frauengefängnis, ein alter Mann, der durch seine Lebensumstände krank wurde
und in eine Irrenanstalt eingewiesen wurde und das Schicksal einer kranken Frau, bei der niemand weiß, was sie hat.
In jedem dieser 3 Einakter werden Verständnis und Mitgefühl – einfach Menschlichkeit - spürbar.

Es spielen:
„Weizen auf der Autobahn“ - Theresa Schwarz und Heribert Kaineder
„Verbrecherin" - Carola Schwarz- Nimmervoll und Hannes Etzelstorfer
„Man versteht nichts" - Renate Eibensteiner und Christian Stumpner
Regie: Siegi Schindler

Felix Mitterer wurde 1948 in Tirol geboren. Er wurde mit seinen Stücken über Ausgegrenzte in unserer Gesellschaft bekannt. Seine Stücke wurden an allen großen deutschsprachigen Theatern gespielt.
Felix Mitterer zählt zu den wichtigsten österreichischen Theater- und Drehbuchautoren.
Zu seinen bekanntesten Werken zählen unter anderen „Kein Platz für Idioten“, „Stigma“, „Kein schöner Land“, „Piefke Saga“ und natürlich „Besuchszeit“.


BESUCHSZEIT